Die Beschäftigten in den kommunalen Obdachlosenunterkünften leisten täglich eine wichtige Arbeit für unsere Stadtgesellschaft. Sie unterstützen Menschen in schwierigen Lebenssituationen, vermitteln Orientierung und helfen dort, wo Unterstützung dringend benötigt wird.
Gleichzeitig ist dieses Arbeitsfeld häufig mit besonderen Herausforderungen verbunden. Konflikte, psychische Belastungen und Krisensituationen gehören vielerorts zum Alltag. Deshalb haben wir GRÜNE einen Antrag zur Erstellung eines Schutz- und Krisenkonzepts für die Beschäftigten in den kommunalen Obdachlosenunterkünften eingebracht.
Unser Ziel ist es, die Sicherheit der Mitarbeitenden nachhaltig zu stärken und ihnen mehr Handlungssicherheit im Umgang mit herausfordernden Situationen zu geben.
Das Konzept soll unter anderem folgende Bausteine umfassen:
• eine umfassende Risikoanalyse,
• technische Schutzmaßnahmen und Alarmierungssysteme,
• klare Verfahrensabläufe für Krisensituationen,
• regelmäßige Deeskalationstrainings,
• Teamsupervisionen,
• psychosoziale Unterstützungsangebote,
• sowie eine systematische Auswertung von Vorfällen.
Besonders wichtig ist uns ein modernes Verständnis von Gewalt. Nicht nur körperliche Übergriffe, sondern auch Bedrohungen, Einschüchterungen und psychische Belastungen müssen ernst genommen werden.
Darüber hinaus soll das Konzept geschlechterspezifische Sicherheitsaspekte berücksichtigen und dazu beitragen, die Arbeitsbedingungen in der Wohnungslosenhilfe langfristig zu verbessern.
Für uns GRÜNE steht fest: Wer täglich Verantwortung für andere Menschen übernimmt, verdient selbst bestmöglichen Schutz und Unterstützung. Mit unserem Antrag wollen wir dazu beitragen, dass die Beschäftigten in den kommunalen Obdachlosenunterkünften ihre wichtige Arbeit auch künftig unter sicheren und verlässlichen Bedingungen leisten können.
Weitere Informationen sowie den vollständigen Antrag finden Sie in unserem Bereich „Fraktion – Anträge & Anfragen“.